Wiederherstellung der monolithischen Integrität

Fugensanierung & Riss-Reparatur für Betonboden

Defekte Fugen und Risse sind massive Kostentreiber in der Logistik. Wir sanieren Kantenabbrüche und Bodenplatten kraftschlüssig mit Hochleistungs-Reaktionsharzen. Das Ergebnis sind erschütterungsfreie Fahrwege, die den Verschleiß an Ihren Flurförderzeugen drastisch senken – realisiert bei laufendem Betrieb ohne relevante Ausfallzeiten.

Kostentreiber im laufenden Betrieb

Die Fuge als wirtschaftliches Risiko

Während die monolithische Betonplatte oft über Jahrzehnte beständig bleibt, stellen Fugen, Risse und Anschlüsse die mechanischen Schwachstellen jedes Industriebodens dar. Durch die permanente dynamische Wechselbelastung des Staplerverkehrs entstehen an diesen Stellen Kantenabbrüche (Spalling) und Ausbrüche. Wird hier nicht interveniert, entwickelt sich ein anfänglich kleiner Riss schnell zu einem massiven Schlagloch.

Dies ist kein ästhetisches Problem, sondern eine direkte wirtschaftliche Belastung für Ihre Intralogistik. Ein defekter Boden verursacht Kosten, lange bevor die eigentliche Reparaturrechnung gestellt wird:

Nahaufnahme eines Gabelstapler-Reifens beim Überfahren einer stark beschädigten Dehnungsfuge mit Kantenabbrüchen - Visualisierung von Verschleiß an Flurförderzeugen durch defekte Industrieböden.

Extremer Verschleiß an Flurförderzeugen (FFZ)

Harte Schläge beim Überfahren defekter Fugen zerstören Räder (Vulkollan/PU), belasten die Radlager und führen zu kostspieligen Ausfällen der empfindlichen Bordelektronik durch permanente Vibration.

Großes Schlagloch und Risse in einem Betonboden einer Lagerhalle mit Gabelstapler im Hintergrund - Visualisierung von reduzierter Umschlaggeschwindigkeit und Kostentreibern in der Logistik.

Reduzierte Umschlaggeschwindigkeit

Staplerfahrer müssen an Gefahrenstellen abbremsen. Diese summierte Verzögerung in den Taktzeiten senkt die Effizienz Ihrer gesamten Logistikkette.

Gabelstapler mit kippender Ladung beim Überfahren eines großen Risses im Hallenboden - Visualisierung von Arbeitssicherheitsrisiken und Kippgefahr für geladene Ware.

Gesundheitsrisiko & Arbeitssicherheit

Die durch Schlaglöcher verursachten Ganzkörpervibrationen belasten die Wirbelsäule der Fahrer. Zudem besteht bei Hochregalstaplern akute Kippgefahr für die geladene Ware.

Großer Riss im Industrieboden gefüllt mit dunkler Flüssigkeit vor unscharfem Gabelstapler - Visualisierung von eindringenden Schadstoffen wie Öl und Chemikalien in den Untergrund.

Eindringen von Schadstoffen

Risse in der Bodenplatte verletzen die Dichtigkeit des Bodens. Öle, Chemikalien und Reinigungswasser können ungehindert in den Untergrund eindringen, die Bewehrung korrodieren lassen und im schlimmsten Fall eine Altlastensanierung des Unterbaus notwendig machen.

Massiver Ausbruch an einer Dehnungsfuge im Industrieboden neben einem Gabelstaplerreifen - Visualisierung der hohen Instandhaltungskosten und Produktivitätsverluste durch defekte Böden.

Die ökonomische Wahrheit

Die Kosten für die Instandhaltung Ihres Fuhrparks und die gedrosselte Produktivität übersteigen die Kosten einer fachgerechten Fugensanierung oft um ein Vielfaches. Ignorieren ist hier die teuerste Option.

Kraftschlüssige Injektion in 4 Phasen

Betonrisse nachhaltig sanieren

Ein Riss im Industrieboden ist kein statischer Zustand, sondern ein dynamischer Schaden, der sich unter Last ausweitet. Um die Dichtigkeit nach WHG (Wasserhaushaltsgesetz) und die Tragfähigkeit der Bodenplatte wiederherzustellen, setzen wir nicht auf oberflächliche Spachtelmasse, sondern auf tiefengreifende Injektionstechnik.

Unser Sanierungsprozess stellt die monolithische Struktur des Betons in vier präzisen Schritten wieder her:

1.

Analyse und mechanische Öffnung

Zunächst klassifizieren wir den Riss: Handelt es sich um einen statischen Schwindriss oder einen dynamischen Setzungsriss? Anschließend weiten wir den Rissverlauf mit Diamantschneidtechnik V-förmig auf. Dies entfernt instabile Kantenbereiche und vergrößert die Haftfläche an den Rissflanken signifikant.

2.

Tiefenreinigung und Trocknung

Für einen dauerhaften chemischen Verbund muss die Risszone absolut staub- und ölfrei sein. Wir reinigen die geöffnete Fuge mittels Industriestaubsaugern und Druckluft. Bei Bedarf erfolgt eine thermische Vorbehandlung (Ausbrennen), um Restfeuchte zu eliminieren, die die Aushärtung des Harzes beeinträchtigen könnte.

3.

Kraftschlüssige Verharzung (Injektion)

Der sanierte Hohlraum wird mit niedrigviskosem 2-K-Epoxidharz oder Silikatharz geflutet. Das Material dringt durch die Kapillarwirkung tief in die feinsten Verästelungen des Betongefüges ein. Bei breiteren Rissen setzen wir zusätzlich Estrichklammern, um die Rissflanken quer zur Spannungsrichtung mechanisch zu vernadeln („Verdübelung“). Dies stellt den Kraftschluss wieder her; der Boden ist an dieser Stelle wieder so belastbar wie aus einem Guss.

4.

Egalisierung und Oberflächenfinish

obald das Reaktionsharz ausgehärtet ist, schleifen wir den Überschuss bündig zur Bodenoberfläche ab. Die Reparaturstelle wird niveaugleich an den Bestandsboden angeglichen. Es bleibt keine Stolperkante und keine Unebenheit zurück, die Ihre Logistikprozesse stören könnte.

Risssanierung abgestimmt auf die Bauphysik

Statisch oder Dynamisch?
Die richtige Strategie für jeden Riss-Typ

Nicht jeder Riss darf starr verschlossen werden. Eine erfolgreiche Sanierung beginnt immer mit der Diagnose der Rissursache. Wir unterscheiden präzise zwischen „ruhenden“ Rissen, die die Statik gefährden, und „arbeitenden“ Rissen, die Bewegungen aus dem Baugrund oder thermische Spannungen kompensieren. Eine falsche Materialwahl führt hier unweigerlich zu neuen Schäden direkt neben der reparierten Stelle.

Wir passen das Sanierungsverfahren exakt an die Bauphysik Ihrer Bodenplatte an:

Wiederherstellung der Statik

Kraftschlüssiger Verbund

Dies ist das Standardverfahren für klassische Schwindrisse oder statische Trennungen, die nicht mehr „arbeiten“. Unser Ziel ist die monolithische Wiederherstellung der Bodenplatte.

Aufnahme von Bewegungen

Elastischer Verschluss

Bei Setzungsrissen oder Rissen durch thermische Ausdehnung (z.B. in Kühlbereichen oder an Toranlagen) wirken weiterhin kinetische Kräfte. Ein starrer Verschluss würde hier sofort wieder aufreißen.

Sichere Beseitigung punktueller Substanzschäden

Reparatur von Ausbrüchen und Lunkern:
Wiederherstellung der Oberflächen-Homogenität

Mechanische Punktlasten, herabfallende Werkstücke oder korrodierende Einschlüsse führen oft zu kraterartigen Ausbrüchen und tiefen Lunkern in der Betonoberfläche. Diese Fehlstellen sind weit mehr als ein optisches Ärgernis: Sie bilden gefährliche Stolperkanten für Mitarbeiter und sind Sammelbecken für Schmutz, Öle und Bakterien; ein Ausschlusskriterium in hygienesensiblen Bereichen wie der Pharma- oder Lebensmittelindustrie.

Wir reprofilieren diese Schadstellen dauerhaft, statt sie nur provisorisch zu verfüllen:

Das Ergebnis: Die Oberfläche ist wieder geschlossen, porentief reinigbar und ohne Erschütterung überfahrbar. Die Reparaturstelle integriert sich monolithisch in den Boden, sodass keine neuen Angriffspunkte für Verschleiß entstehen.

Sanierungslösungen für sensible und hochbelastete Bereiche

Einsatzbereiche: Bewährt in kritischen Industrieumgebungen

Unsere Sanierungsverfahren sind keine theoretischen Konzepte, sondern täglich erprobte Lösungen in den anspruchsvollsten Branchen Europas. Wir kennen die spezifischen Lastprofile und regulatorischen Anforderungen Ihres Sektors – von der Taktung in der Logistik bis zur Reinraumklasse in der Pharmaindustrie.

Froschperspektive eines glatten Betonbodens in einem Hochregallager mit sanierten Fugen und einem autonomen Flurförderzeug im Hintergrund - Visualisierung für Logistik und Distribution.

Logistik & Distribution

In Hochregallagern und Distributionszentren diktiert die Ebenheit der Fahrwege die Effizienz der gesamten Kette. Unebene Fugenübergänge bremsen Flurförderzeuge unnötig aus und provozieren kostspielige Schäden an der empfindlichen Bordelektronik. Wir realisieren absolut erschütterungsfreie Fugenübergänge, die maximale Umschlaggeschwindigkeiten bei der Hochgeschwindigkeits-Kommissionierung zulassen, und führen diese Sanierungen so durch, dass Ihre operativen Abläufe kaum tangiert werden.

Glänzender sanierter Industrieboden in einer Fertigungshalle der Automobilindustrie mit schweren Maschinen und Robotern - Visualisierung von WHG-konformen Böden für die Schwerindustrie.

Automotive & Schwerindustrie

Wo Fertigungsstraßen tonnenschwere Lasten bewegen und Prozessflüssigkeiten austreten können, ist ein kompromisslos dichter Boden Pflicht. Unsere kraftschlüssigen Riss-Injektionen stellen die statische Belastbarkeit gegen extreme Punktlasten wieder her und verhindern zuverlässig das Eindringen von Ölen, Fetten oder Skydrol in den Untergrund. Damit sichern wir aktiv die WHG-Konformität Ihrer Anlagen und verhindern Korrosionsschäden an der Bewehrung.

Steriler Produktionsraum in der Pharmaindustrie mit Edelstahltanks und fugenlosem Industrieboden - Visualisierung von GMP-konformen und porenfreien Oberflächen für Reinräume und Labore.

Pharma & Chemie

In der pharmazeutischen Produktion stellen Risse und offene Fugenflanken inakzeptable Hygienerisiken dar. Um strengste Reinigungsvalidierungen und GMP-Richtlinien sowie FDA-Standards zu erfüllen, schaffen wir hermetisch geschlossene, porenfreie Oberflächen. Diese fugenlose Monolithik eliminiert potenzielle Nistplätze für Keime und garantiert Prozesssicherheit in sensiblen Reinraumbereichen und Laboren.

Weitläufige lichtdurchflutete Halle mit hochglänzendem poliertem Boden und Rolltreppen im Hintergrund - Visualisierung für öffentliche Bereiche und Handel wie Flughäfen oder Einkaufszentren.

Öffentliche Bereiche & Handel

In hochfrequentierten Kundenverkehrszonen wie Einkaufszentren oder Flughäfen muss der Boden nicht nur absolut stolperfrei und sicher, sondern auch optisch makellos sein. Wir reparieren Ausbrüche und Kanten so präzise, dass sich die Instandsetzung ästhetisch homogen in das Gesamtbild einfügt. Dies gewährleistet eine repräsentative Optik, die auch starker Begehung dauerhaft standhält.

Häufige Fragen zur Fugensanierung & Riss-Reparatur für Betonboden

FAQ: Fugensanierung & Riss-Reparatur für Betonboden

Planungssicherheit ist für laufende Produktions- und Logistikprozesse essenziell. Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen zu Aushärtezeiten, Belastbarkeit und der Wirtschaftlichkeit unserer Sanierungsverfahren.

In den meisten Fällen ist keine signifikante Betriebsunterbrechung notwendig. Wir setzen schnellreaktive PMMA- oder Epoxidharzsysteme ein, die extrem kurze Aushärtezeiten besitzen. Sanierte Teilbereiche sind oft bereits nach wenigen Stunden wieder voll mechanisch belastbar. Wir takten die Arbeiten in Absprache mit Ihrer Produktionsleitung so, dass Logistikwege nur kurzzeitig gesperrt werden müssen – ideal für 24/7-Schichtbetriebe.

Absolut. Die Kosten einer defekten Fuge sind ein Vielfaches höher als die ihrer Sanierung. Ein einziger Kantenabbruch beschädigt bei jeder Überfahrt die Vulkollan-Räder und Radlager Ihrer Flurförderzeuge (FFZ) und führt langfristig zu Ausfällen der Bordelektronik durch permanente Erschütterung. Die Sanierung amortisiert sich oft innerhalb weniger Monate allein durch die Einsparung an Ersatzteilen und Wartungskosten für Ihren Fuhrpark.

Der Unterschied liegt in der Ursache des Risses. Statische Risse (z.B. Schwindrisse) werden kraftschlüssig mit Harz verpresst, um die statische Tragfähigkeit der Platte monolithisch wiederherzustellen. Risse, die Bewegungen aufnehmen müssen (z.B. Setzungsrisse oder Arbeitsfugen), werden dagegen dehnfähig mit dauerelastischen Dichtstoffen saniert, um Spannungen im Beton abzubauen, ohne erneut zu reißen.

Wir verwenden Reaktionsharzmörtel (PC-Mörtel), deren Druck- und Biegezugfestigkeit die des ursprünglichen Betons oft übersteigt. Durch den abschließenden planerebenen Schliff entstehen keine neuen Angriffspunkte für die Räder der Stapler. Der Übergang ist nahtlos und hält auch Schwerlastverkehr dauerhaft stand.

Nein. Ein Riss ist ein dynamischer Schaden, der sich unter Last zwangsläufig vergrößert (Kantenabbruch). Zudem verliert der Boden seine Dichtigkeit. Flüssigkeiten wie Öle, Reinigungsmittel oder Chemikalien können in den Untergrund eindringen, was bei WHG-Flächen (Wasserhaushaltsgesetz) zu rechtlichen Konsequenzen und Umweltschäden führt. Eine rechtzeitige kraftschlüssige Injektion verhindert teure Folgeschäden an der Bausubstanz.

Nein. Unsere Bearbeitungsprozesse, einschließlich des Auffräsens von Rissen und des Beischleifens der Reparaturstellen, erfolgen mit leistungsstarken Industriestaubsaugern, die direkt an die Maschinen gekoppelt sind. Wir arbeiten staubarm bis staubfrei, was den Einsatz auch in sensiblen Bereichen der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie ermöglicht.

Technisch gesehen wird die Homogenität der Oberfläche wiederhergestellt (keine Vertiefung, keine Kante). Optisch kann sich das Reparaturmaterial farblich leicht vom Altbeton unterscheiden, da Beton ein Naturprodukt ist. Unser Fokus liegt auf der technischen Null-Linie: Der Boden ist absolut plan, was für den Betrieb entscheidend ist.

Ja. Wir verfügen über spezielle Reaktionsharze, die auch bei Minustemperaturen sicher aushärten. Eine Sanierung im laufenden Kühlbetrieb ist möglich, ohne dass die Kühlkette unterbrochen oder die Halle aufgewärmt werden muss.

Nicht zwingend. Unser System zielt auf eine veredelte Betonoberfläche ab. Nach der Reparatur empfehlen wir oft eine chemische Verkieselung (Lithium-Wasserglas) und Politur. Dies schafft eine extrem dichte, staubfreie Oberfläche ohne die Nachteile einer abplatzenden Beschichtung (Epoxidharz). Der Boden bleibt atmungsaktiv.

Hier entfernen wir das alte Fugenmaterial und sägen die Flanken sauber nach. Anschließend bauen wir hochbelastbare Fugenprofile ein oder vergießen die Fuge mit dauerelastischen, aber schnittfesten Dichtstoffen, die den Bewegungen des Bodens folgen, ohne abzureißen oder bei Überfahrt beschädigt zu werden.

Ja. Besonders in der Pharma- und Chemieindustrie ist eine porenfreie, fugenlose Oberfläche essenziell für die Hygiene. Unsere Reparaturverfahren schließen Lunker und Risse hermetisch, sodass sich keine Keime oder Schmutznester bilden können. Die Oberflächen entsprechen nach der Bearbeitung den gängigen GMP-Richtlinien.

Die Kosten variieren je nach Laufmeter, Rissbreite und Tiefe der Ausbrüche. Da wir jedoch meist den bestehenden Beton erhalten und veredeln, statt teure Neubeschichtungen aufzutragen, liegen die Kosten signifikant unter denen einer Komplettsanierung. Gerne erstellen wir nach einer kurzen Begutachtung (auch per Foto) eine Kostenschätzung.

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Warten Sie nicht, bis aus kleinen Rissen massive Schlaglöcher werden. Wir analysieren Ihren Schadensfall und entwickeln eine Sanierungsstrategie, die Ihre Logistikprozesse nicht unterbricht und teure Folgeschäden an Staplern verhindert.

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